Praxis für Baby Osteopathie in München Bogenhausen

Osteopathie praxis Beyersdorff

Cerebralparese

CerebralParese

Babys und Kinder mit Cerebralparese – auch infantile Cerebralparese oder ICP genannt – benötigen vielfältige Fördermaßnahmen wie Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Botox Therapie, Osteopathie, Craniosacrale Therapie und Homöopathie. Cynthia Beyersdorffs Praxis für Baby und Kinder Osteopathie behandelt Babys und Kinder mit Cerebralparese und hilft betroffenen Familien weiter.

Cerebralparese ist keine Erkrankung an sich. Es ist vielmehr ein Sammelbegriff für Symptome, die durch eine Hirnschädigung entweder vor, während oder nach der Geburt verursacht wurden.

Meistens sind Kinder mit Cerebralparese in ihren Bewegungsmöglichkeiten stark eingeschränkt und haben mit Spastiken, Ataxien und Verkrampfungen zu kämpfen. Einige Kinder haben auch sprachliche Schwierigkeiten, Wahrnehmungsstörungen, Sehstörungen, Hörstörungen, Koordinationsstörungen, Epilepsie, geistige Einschränkungen und/oder Verhaltensauffälligkeiten.

Cynthia Beyersdorffs Praxis für Baby und Kinder Osteopathie widmet sich Kindern mit infantiler Cerebralparese. Sie behandelt ihre kleinen Patienten mit Osteopathie, Craniosacraler Therapie und Homöopathie. Ziel ihrer Behandlungen ist es immer, das Kind in seiner Einzigartigkeit zu sehen, während sie Schmerzen lindert, Spastiken mildert, Bewegungen möglich macht und die allgemeine Entwicklung des Kindes fördert.

Cynthia Beyersdorffs Ziel ist es immer, ihren kleinen Patienten dabei zu helfen, ihr volles Potential zu entwickeln.

Ursachen für Cerebralparese (ICP)

Cerebralparese wird durch Hirnschädigungen am sich entwickelnden Gehirn entweder vor, während oder nach der Geburt verursacht. Solche Hirnschädigungen können durch unterschiedliche Ereignisse entstehen:

Wenn der ganze Körper motorisch eingeschränkt ist, spricht man medizinisch von einer Tetraparese. Wenn nur die Hälfte des Körpers betroffen ist, nennt man dies Hemiparese. Eine Diparese ist eine Lähumg eines Körperteils, zum Beispiel der Beine. Die Tetraparese ist die häufigste Form bei ICP.

Osteopathie und Craniosacrale Therapie helfen dabei, die Symptome rund um Cerebralparese zu lindern. Cynthia Beyersdorff setzt ihre 15-jährige Erfahrung bei der Behandlung von Cerebralparese ein und ist für Sie und Ihr Kind da.

Frühchen und Cerebralparese (ICP)

Eine der häufigsten Gründe für Cerebralparese ist eine Frühgeburt. 60% der Kinder mit ICP sind Frühgeborene. Je früher Kinder auf die Welt kommen, desto höher ist das Risiko für eine Cerebralparese, d.h. eine spastische Lähmung mit motorischen und anderen Einschränkungen.

Warum erleiden Frühchen besonders häufig eine Cerebralparese? Der häufigste Grund scheint zu sein, dass Frühgeborne noch sehr zarte Gefäße im Gehirn haben. Solch zarte Gefäße bergen das Risiko, dass sie platzen und Einblutungen im Gehirn verursachen.

Es kann beim Frühchen zu Einblutungen an verschiedenen Orten im Gehirn kommen: intraparenchymale Hämorrhagien,  peri- und intraventrikuläre Einblutungen (PIVH), Subduralhämatome und subarachnoidale Blutungen. Die häufigsten Einblutungen beim sehr unreifen Frühchen (vor der 30. Schwangerschaftswoche) sind die peri- und intraventrikulären Einblutungen (d.h. um und in den Hohlräumen/Ventrikeln des Gehirns) und die intraparenchymalen Hämorrhagien (d.h. im Gehirn selber).

Bei einer Einblutung im Gehirn kann es akut zu Problemen mit der Atmung des Frühgebornen (Apnoe) kommen. Darüber hinaus kann sich die Haut bläulich-grau verfärben. Die schwerwiegendste langfristige Komplikation bei einer Einblutung im Gehirn des kleinen Babys ist die spastische Cerebralparese.

Wenn Ihr Baby oder Kind von Cerebralparese betroffen ist, ist es wichtig, so schnell wie möglich, mit verschiedenen Therapien (Physiotherapie, Ergotherapie, Osteopathie etc.) zu beginnen. Das Gehirn des kleinen Babys bzw. des Kindes ist plastisch. Das heißt, das Gehirn ist in der Lage, sich zu verändern, wenn bestimmte Areale des Gehirns regelmäßig stimuliert und trainiert werden. Je früher man damit beginnt, desto besser für die Prognose des betroffenen Kindes.

"In der Mitte des Winters entdeckte ich, dass in mir
ein unbesiegbarer Sommer war."
Albert Camus