Praxis für Baby Osteopathie in München Bogenhausen

osteopathie praxis Beyersdorff

Frühchen

Frühchen

Die ersten Wochen und Monate im Leben eines Frühchens (d.h. vor der 37. Schwangerschaftswoche geboren) sind voller Stress und Sorgen. Das kleine Baby muss viele Herausforderungen meistern. Es ist mit vielen Monitoren verbunden, ständig piepst irgendein Gerät, es hat externe Hilfe bei der Beatmung (Beatmungsgerät oder CPAP), hat eine Nasensonde und ist nicht bei Mama und Papa.

Zusammen mit den widrigen, äußeren Umständen auf der Intensivstation im Krankenhaus, hat ein Frühchen aufgrund seiner Unreife viele zum Teil sehr ernsthafte, gesundheitliche Probleme, die sofort eine schulmedizinische und später eine osteopathische Behandlung benötigen:

Cynthia Beyersdorff hat über 15 Jahre Berufserfahrung in der osteopathischen und homöopathischen Behandlung von Frühchen. Sie behandelt sehr sanft, damit das kleine Baby nicht zusätzlichen Stress erleidet.

Cynthia Beyersdorff empfiehlt allen Eltern, die ein Frühchen bekommen haben, Osteopathie und Craniosacrale Therapie in Anspruch zu nehmen, und zwar gleich nachdem man aus dem Krankenhaus kommt. So kann die Intelligenz, Atmung und Motorik des Babys maximal gefördert werden, in einer Entwicklungsphase, die für das ganze Leben des Babys prägend ist.

Untergewicht bei Frühchen

Viele Frühchen werden zu Cynthia Beyersdorff gebracht, weil diese Kinder nach der Entlassung aus dem Krankenhaus oft scheinbar kein Appetit und große Stillschwierigkeiten haben. Sie schlafen an der Brust ständig ein, möchten nur wenig essen und ihr Gewicht nimmt stetig ab.

Viele Frühchen haben Probleme, Saugen, Schlucken und Atmung zu koordinieren. Manche Frühchen haben auch das Problem, dass ihr Würgereflex zu weit vorne im Mund ist, weshalb beim Stillen ständig würgen. Magen-Darm-Trakt Probleme kommen bei Frühchen ebenfalls häufig vor. All diese Probleme erschweren die Nahrungsaufnahme bei Frühgeborenen. Die Kinder ermüden an der Brust schnell und hören auf zu saugen. Das Ergebnis ist oft Untergewicht.

Durch eine Craniosacrale oder Osteopathie Behandlung wird das Appetit eines Babys stark angeregt. Denn Craniosacrale Therapie und Osteopathie stimulieren das Parasympathische Nervensystem. Der Parasympathikus ist unter anderem für Appetit, Verdauung und Ruhe verantwortlich.

Durch Osteopathie ist es Cynthia Beyersdorff auch möglich, den fünften Hirnnerv zu behandeln, der für das Würgen an der Brust verantworlich ist. Das ist der Trigeminus Nerv. Wenn dieser Nerv gestört ist, würgen Babys sehr leicht beim Saugen, haben darüber hinaus einen sehr empfindlichen Kopf und vertragen keine Mützen.

Während der osteopathischen Behandlung eines Frühchens behandelt Cynthia Beyersdorff nicht nur die Nerven, sondern auch den Magen und den Darmtrakt, damit sich das Baby bei der Verdauung leichter tut. Sie untersucht auch die Wirbelsäule des Babys und behandelt Blockaden, die das Stillen erschweren. Und sie gibt den Eltern Ratschläge und homöopathische Empfehlungen für zu Hause.

Bronchopulmonale Dysplasie (BPD)

Bronchopulmonale Dysplasie (BPD) ist eine chronische Lungenerkrankung von Frühchen. Diese Erkrankung betrifft meistens nur Babys, die mit einem geringen Geburtsgewicht und vor der 32. Woche entbunden wurden.

Säuglinge mit einer Lungen-Dysplasie atmen meistens sehr schnell und haben Atemnot. Sie ziehen den unteren Brustkorb beim Atmen ein und können Blaufärbungen an den Lippen oder an der Haut haben (Zyanose). Diese Blaufärbung weist auf einen niedrigen Sauerstoffgehalt im Blut hin.

Lungendysplasie ist meistens die Folge einer längeren mechanischen Beatmung oder Sauerstoffzufuhr auf der Intensivstation. Es kann aber auch die Folge von unzureichend entwickelten Lungenbläschen nach der Geburt oder in Folge einer schweren Lungenerkrankung auftreten.

Bei der bronchopulmonalen Dysplasie gibt es einen Ungleichgewicht zwischen Lungenreparatur und Lungenschädigung. Dadurch wird der Reifungsprozess der kleinen Lungen beim Frühchen gestört. Der Gasaustausch ist gemindert, die Zahl der Lungenbläschen ist reduziert, und das frühgeborene Baby hat eine unregelmäßige Atmung mit Atemaussetzern.

Durch Osteopathie und Homöopathie ist es Cynthia Beyersdoff möglich, die Symptome der bronchopulmonalen Dysplasie zu lindern. In der osteopathischen Behandlung behandelt sie die Atemwege, die Lungen, den Zwerchfell und das zentrale Nervensystem des frühgeborenen Kindes. So wird die Atmung ruhiger, setzt im besten Falll nicht mehr aus und das Baby kann insgesamt besser gedeihen.

Durch die Gabe von homöopathischen Mitteln wird die Lungenreifung des frühgeborenen Babys zusätzlich gefördert.

"Alles Leben ist Bewegung. Dort wo Bewegung gestört ist, beginnt Krankheit"
Andrew Taylor Still
Begründer der Osteopathie