Praxis für Baby Osteopathie in München Bogenhausen

Osteopathie Praxis Beyersdorff

Fußfehlstellung

fußfehlstellungen beim baby

Weil wir ein Leben lang auf unseren Füßen stehen, ist die frühzeitige Erkennung und Behandlung von Fußfehlstellungen bei Babys besonders wichtig. Unbehandelt können Fußfehlstellungen langfristig zu Problemen und Schmerzen in den Knien, Hüften und in der Wirbelsäule führen.

Typische Fußfehlstellungen im Kindesalter sind:

Cynthia Beyersdorff ist auf die osteopathische Therapie von Fußfehlstellungen im Säuglings- und Kindesalter spezialisiert und hilft Ihnen gerne weiter, damit Ihr Baby einen guten Start ins Leben hat.

Sichelfuß (Pes adductus)

Der Sichelfuß (pes adductus) ist die häufigste Fußfehlstellung beim Baby. Der Vorderfuß des Babys ist nach innen gedreht und hat die Form einer Sichel.

Sichelfüße können entweder entstehen, weil das Baby im Uterus zu wenig Platz hatte oder sie können entstehen, wenn das Baby zu oft in Bauchlage, mit den Füßen nach innen gedreht, geschlafen hat. Manchmal gibt es bei Sichelfüßen auch eine erbliche Komponente, wenn beide Eltern Sichelfüße als Baby hatten.

Meistens reicht es aus, wenn die Eltern die Außenkante der Füße des Babys ausstreicht. Manchmal gibt es aber auch hartknäckige Sichelfüße, die osteopathische Behandlung benötigen.

Wenn die Sichelfüße des Babys sehr stark sind, ist eine osteopathische Behandlung oft notwendig. Denn stark ausgeprägte Sichelfüße können später zu einer Gangstörung beim Kind führen. Das Kind läuft dann mit stark nach innen gedrehten Füßen und stolpert infolgedessen.

Wenn Babys mit Sichelfüßen auch noch eine deformierte Großzehe haben, ist dies ein weiterer Grund, das Kind osteopathisch behandeln zu lassen.

Cynthia Beyersdorffs Praxis für Baby Osteopathie in München Bogenhausen ist auf die Behandlung von Sichelfüßen und anderen Fußfehlstellungen im Säuglings- und Kindesalter spezialisiert.

Klumpfuß (Pes equinovarus)

Der Klumpfuß (pes equinovarus) ist eine relativ häufige angeborene Fußfehlstellung und betrifft Jungen mehr als Mädchen (3:1).  Die kleinen Füße des Babys sind dabei stark nach innen gedreht. Die Fußsohlen zeigen nach innen oder fast nach oben.

Es gibt zwei Arten von Klumpfüßen: der richtige Klumpfuß oder die erworbene Klumpfußhaltung. Der richtige Klumpfuß  entsteht früh in der Schwangerschaft. Meist ist eine genetische Komponente die Ursache dafür. Die erworbene Klumpfußhaltung entsteht erst gegen Ende der Schwangerschaft, und zwar aufgrund vom Platzmangel in der Gebärmutter.

Der Klumpfuß muss schulmedizinisch behandelt werden. Die Ponsetti-Methode ist die Methode erster Wahl. Danach bekommt das Baby eine Gips-Therapie und gegebenenfalls einen kleinen Eingriff an der Achilles-Sehne. Nach ca. 8 Wochen bekommt das Baby eine kleine Schiene, die wie ein Snowboard aussieht (Fußabduktionsschiene).

Die Fußabduktionsschiene verhindert, dass die kleinen Füße des Babys sich gleich wieder nach innen drehen. Diese Schiene wird durchgehend für ca. drei Monate getragen. Danach wird die Tragedauer reduziert und die Schiene in der Regel nur noch nachts angelegt.

Cynthia Beyersdorff begleitet Babys osteopathisch während der Schienen-Therapie, um die Belastung für die Hüftgelenke, Knie und Wirbelsäule möglichst gering zu halten.

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